DGHT auf dem 2. Biodiversitätskongress Baden-Württemberg

Mehrere DGHT-Mitglieder haben auf dem 2. Biodiversitätskongress Baden-Württemberg, der am 13. Oktober 2017 in Kornwestheim bei Stuttgart stattfand, die Belange der einheimischen Amphibien und Reptilien vertreten. Die Veranstaltung der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg, zugleich der 2. Naturschutzgipfel des Landes, fand unter dem Motto „Heimat 4.0: Wildtiere, Willen und Weitsicht – wieviel Lebensraum ist uns das Naturerbe wert?“ in Kooperation mit der Staatlichen Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg und der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW), sowie Amphibien-Reptilien-Biotopschutz (ABS) statt. Im Mittelpunkt dieses wichtigen Biodiversitätskongresses zwischen Wissen und Praxis, der sich insbesondere an ehrenamtlich im Natur- und Artenschutz Aktive richtete, standen am Vormittag das aktuelle Insektensterben durch Umweltgifte wie Neonicotinoide neben allgemeinen Themen wie „Citizen Science“ (neue Wege zu einem bundesweiten Natur- und Artenschutz unter Beteiligung von Bürgern) oder „Landschaftsmanagement“ im Mittelpunkt.

Am Nachmittag wurden die beiden Themenblöcke „Rettet die Frösche“ und „Scheue Schönheiten“ unter anderem mit den Amphibien- und Reptilienvorträgen der DGHT-Mitglieder Nadine Hammerschmidt (LAK-Projekt: Landesweite Artenkartierung), Alexander Pieh (Bewusstsein und Wissen für Amphibienschutz schaffen), Uli Schulte (Überwachung von CEF-Maßnahmen), Guntram Deichsel (gebietsfremde Mauereidechsen in Konkurrenz mit Zauneidechsen) und Axel Kwet (Blindschleiche – Reptil des Jahres 2018) bestückt. Bei der Abschlussdiskussion im Plenum wurde noch einmal deutlich, vor welch großen Herausforderungen die ehrenamtlich in Behörden, Naturschutzzentren und Umweltverbänden Engagierten bei der Bewahrung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg noch stehen.

Foto von Axel Kwet

Zurück