Die DGHT ist ... 

... ein gemeinnütziger Verein (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V.), der sich für den Natur- und Artenschutz, die Erforschung von Amphibien und Reptilien sowie deren artgerechte und sachkundige Haltung einsetzt. Mit etwa 7000 Mitgliedern aus mehr als 30 Ländern ist die DGHT die weltweit größte Vereinigung ihrer Art. Ihre Besonderheit und Stärke liegen in der Zusammenführung professioneller Fachdisziplinen (z.B. Herpetologie, internationaler Artenschutz, Veterinärmedizin) und der Fachkompetenz aus Amateurkreisen.
PDF Drucken E-Mail

Verehrte Mitglieder und Freunde,

Baustellen sehen meist nicht besonders schön aus - sie dienen aber dazu, etwas schöner, moderner und besser zu machen. Genauso verhält es sich derzeit mit unserer Homepage. Ein Server-Update, verbunden mit zahlreichen weiteren komplexen Umstellungen, sowie auch eine grundsätzliche Neu-Konzeption unserer Website führen dazu, dass Sie derzeit nur eine eingeschränkte Darstellung unseres Internet-Auftritts sehen können. Besonders bedauerlich ist dabei, dass die unzähligen Aktivitäten des Präsidiums, vor allem auch im Bereich der (verbands)politischen Lobby-Arbeit, nicht so exponiert präsentiert werden können, wie es diesem intensiven Engagement angemessen wäre. Wie Sie sicherlich wissen, macht sich eine neue Homepage nicht mal eben im Handumdrehen und nebenbei. Wir möchten für Sie und alle, die uns im Internet besuchen, eine qualitativ hochwertige, stets aktuelle und bedienerfreundliche Präsentation der DGHT schaffen. Sie sind herzlich eingeladen, uns dabei mit Anregungen zu unterstützen. Über unsere zahlreichen Aktivitäten halten wir Sie wie gewohnt in der elaphe, mit unserem Newsletter sowie gerne auch im persönlichen Gespräch auf dem Laufenden.

Herzliche Grüße
Ihr Dr. Markus Monzel (Präsident)


 52. Jahrestagung für Herpetologie und Terrarienkunde inkl. Deutscher Herpetologentag

[20.05.2016] Bald ist es soweit. Auf Einladung des Niedersächsischen Landesmuseums und der DGHT-Regionalgruppe Oldenburg-Friesland treffen wir uns zur 52. Jahrestagung für Herpetologie und Terrarienkunde inkl. dem Deutschen Herpetologentag in Oldenburg.

Vom 28. September bis zum 02. Oktober 2016 tagt die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg.

Weitere Informationen auf der Tagungshomepage.

 Verbot von Kaufbörsen für Wildtiere in Österreich  - DGHT kritisiert kopflose Pauschallösung

[05.04.2016] Seit dem 01.04.2016 ist in Österreich ein Verbot von Kaufbörsen für Wildtiere in Kraft getreten. Weiterhin erlaubt sind nur noch so genannte Tauschbörsen, bei denen Tiere unentgeltlich abgegeben werden. Das Österreichische Gesundheitsministerium hat dieses Verbot erlassen, um so genannte Spontankäufe durch uninformierte Käufer zu verhindern und damit den Tierschutz zu stärken. 

Nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) ist diese Begründung jedoch vielmehr geeignet, den Nachweis einer anerkannten Halter-Sachkunde beim Kauf sowie eine verbindliche Beratungsleistung durch den Verkäufer einzufordern. Insofern unterstützt die Begründung des Gesetzes unsere Forderung nach solchen sinnvollen Rahmenbedingungen, zieht jedoch die falschen Schlüsse zur Durchsetzung dieser Absicht. Es ist nicht nachvollziehbar, warum man Tauschpartnern per se eine ausreichende Sachkunde zubilligt, während man diese Käufern auf gewerblichen Börsen pauschal abspricht. Die Annahme, dass ein geschenktes oder getauschtes Individuum besser gehalten wird als ein gekauftes Tier, entbehrt jeder sachlichen Begründung, so Markus Monzel, Präsident der DGHT.

Totalverbote gewerblicher Börsen sind völlig kontraproduktiv und eher dazu geeignet, die Käuferschaft in die Illegalität zu treiben und jeder behördlichen Kontrolle zu entziehen, ergänzt Alexander Meurer, Vizepräsident für Terraristik.

Jeder seriöse Börsenbetreiber muss ein ureigenes Interesse an einer tierschutzkonformen Durchführung seines Unternehmens haben, so dass die Etablierung verbindlicher Rahmenbedingungen unter Einbeziehung der anerkannten Fachverbände wie der DGHT einer pauschalen Verbotspolitik immer vorzuziehen ist. Die DGHT fordert die Österreichische Regierung auf, die getroffene Regelung zu überarbeiten und  verbindliche Rahmenbedingungen für gewerbliche Tierbörsen einzuführen.


 Exopet-Studie - machen Sie mit!

[29.02.2016] Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat im letzten Jahr eine Studie zur Untersuchung der Haltungsbedingungen von exotischen Heimtieren in Auftrag gegeben.

Sie als Exotenhalter sind die wichtigste Erkenntnisgrundlage, um die Situation der Tierhaltung für die Politik realistisch einschätzen zu können.

Die Studie braucht die Erfahrung der Mitglieder der DGHT, weil man sich nicht von Ideologen und so genannten Tierrechtsorganisationen leiten lassen will, sondern die Wirklichkeit in der Terraristik kennenlernen möchte, um abzuschätzen, ob, und wenn ja, wo überhaupt ein Verbesserungsbedarf besteht.

Die veterinärmedizinischen Fakultäten der Universitäten Leipzig und München führen die Studie durch. Diese renommierten wissenschaftlichen Institutionen garantieren für eine neutrale Auswertung und die absolute Anonymität der Studie.

Wir rufen an dieser Stelle unsere Mitglieder - und auch andere Besucher dieser Website - dazu auf, an der Studie teilzunehmen. Wir können das mit gutem Gewissen tun, weil wir an den Vorbereitungen teilgenommen haben und den beteiligten Wissenschaftlern der Universität Leipzig unser vollstes Vertrauen schenken.

Hier geht es zur Studie:

exopet-studie.de

Dr. Markus Monzel
(Präsident)


 

Partner ÖGH

Zur Homepage unseres langjährigen Partnerverbandes, der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH).

Partner VDA

Zur Homepage unseres langjährigen Partnerverbandes, dem Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA).