Natur- und Artenschutz

Die DGHT setzt sich für den Natur- und Artenschutz ein. Über den Hans-Schiemenz-Fonds und den DGHT/ZGAP-Artenschutzfonds unterstützt die DGHT Projekte, welche sich dem Populationsschutz, dem Artenschutz und dem Schutz der Biotope von Amphibien und Reptilien im In- und Ausland widmen.

Mitglieder der DGHT arbeiten als Gutachter und Sachverständige bei Fragen des Handels mit besonders geschützten Arten mit Vollzugs- und Fachbehörden des Bundes und der Länder zusammen. Des Weiteren arbeitet die DGHT als Fachverband bei Gesetzesnovellierungen, Ausführungsverordnungen und Ausarbeitung von Manageplänen für Ministerien und Budesämter mit. Aufgrund ihrer Naturschutzarbeit ist die DGHT als sachverständige Organisation nach dem Bundesnaturschutzgesetz anerkannt.

Zoll, andere Bundesämter, Auffangstationen und Zoologische Einrichtungen kontaktieren uns, um aus Tier- oder Artenschutzgründen beschlagnahmte Tiere artgerecht bei Privathalter*innen unterzubringen.

Viele DGHT-Mitglieder arbeiten als erfolgreiche und erfahrene Halter und Züchter privat wie in Zoos in Zuchtprogrammen zur Vermehrung auch von gefährdeten Arten mit und tragen damit zur Sicherung genetischer Reserven und zur Arterhaltung bei. Gemeinsam mit Fachbehörden erarbeitet die DGHT Richtlinien für die artgerechte Haltung von Amphibien und Reptilien und bringt ihren Sachverstand bei Fragen der Kennzeichnung und Sachkunde für den Umgang mit diesen Tieren ein.

Über den Ingo-und-Waltraud-Pauler-Fonds fördert die DGHT zudem die medizinische Forschung zur Vermeidung und Heilung von Amphibien- und Reptilienerkrankungen.

 

Feldherpetologie und Artenschutz in Deutschland / Mitteleuropa

Die Arbeitsgemeinschaft Feldherpetologie und Artenschutz der DGHT hat zum Ziel, den Wissensstand über die Verbreitung und den Bestand der in Deutschland / Mitteleuropa einheimischen Amphibien- und Reptilienarten aktuell zu halten, Gefährdungsursachen zu erkennen und Schutzmaßnahmen zu fördern. Mit Projekten wie dem Lurch/Reptil des Jahres möchten wir regelmäßig die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Art unserer einheimischen Herpetofauna richten.

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